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Vortrag des ZSL Nord e.V. auf dem 4. APPS Hamburg

Janine Kolbig

Am 16. und 17. September 2016 fand im Kinderkrankenhaus Altona (Hamburg) das 4. Außerklinische Pneumologische Pädriatrische Symposium statt. Dieses Symposium hatte in diesem Jahr die Themenschwerpunkte Langzeitbeatmung im Kindesalter, Transition und Mukoviszidose. Neben den wissenschaftlichen Impulsvorträgen gab es zahlreiche Intensivworkshops zu relevanten Themen. In diesen Workshops konnten die Besucher beispielsweise Inhalationstechniken ausprobieren oder sich im Workshop Sekretmanagement über die aktuellen Techniken informieren.
Verschiedene Referenten aus der Medizin, Pflege und Betroffene hielten interessante Vorträge zu den unterschiedlichen Themenbereichen. Im Bereich der Transition referierte Janine Kolbig stellvertretend für das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland e.V. einen Vortrag zum Thema Transition aus der Sicht der Betroffenen. In diesem Vortrag ging es neben dem Behindertenbegriff dadrum, welche Schwierigkeiten Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung in der Entwicklung haben und wie es möglich ist Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Außerdem berichtete Janine Kolbig von ihrem eigenen Transitionsprozess und wie aus ihrer Sicht der Prozess der Transition gelingen kann.
Rundum war das 4. Außerklinische Pneumologische Pädriatrische Symposium ein voller Erfolg und mit spannenden Inhalten gefüllt. Das ZSL Nord e.V. bedankt sich bei allen Organisatoren und der Firma Resmed, die dieses Symposium möglich gemacht haben.


1 Jahr ZSL Nord e.V.

Heute am 11. März wurden vor einem Jahr die Grundsteine für das ZSL Nord e.V. gelegt. Nach einem Jahr blicken wir auf viele tolle Veranstaltungen und Begegnungen zurück! Wir haben viel erreicht und haben noch viel vor. Auch in diesem Jahr werden wir uns weiter für die Teilhabe, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung einsetzen! 

 

Wir danken allen Menschen, die uns bei dieser Arbeit unterstützt haben! 

 

Euer ZSL Nord e.V. Team

 


Presseinformation 27.11.2018

 Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL)

 

Kassel, den 27. November 2018

 

Presseinformation

 

Inklusion braucht Bewegung von uns allen 

InklusionsbotschafterInnen fordern konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

 

Kassel: Anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Welttages der Menschen mit Behinderungen, der traditionell am 3. Dezember begangen wird, fordern die derzeit 100 InklusionsbotschafterInnen verstärkte Anstrengungen für die Inklusion und für die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. „Inklusion geht uns alle an und wir alle können in den Bereichen, in denen wir aktiv sind, auch etwas ganz Konkretes tun, damit behinderte und nichtbehinderte Menschen gleichberechtigt leben können und von Anfang willkommen sind“, erklärte Susanne Göbel, Koordinatorin des Modellprojektes „InklusionsbotschafterInnen – Vernetzung von UnterstützerInnen auf dem Weg zur Inklusion“. Das Projekt wird vom Behindertenverband Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) noch bis Ende 2019 durchgeführt und von der Aktion Mensch Stiftung gefördert.

 

„‘Inklusion‘ ist kein bloßes Wunschdenken, sondern ein von den Vereinten Nationen festgeschriebenes und von Deutschland 2009 ratifiziertes Menschenrecht. Denn die Alternative wäre, dass wir weiterhin akzeptieren, dass behinderte Menschen an den Rand gedrängt, diskriminiert und ausgegrenzt werden. Viele gute Beispiele zeigen, dass behinderte Menschen, wie alle anderen auch, mitten in der Gesellschaft leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen können, wenn sie die entsprechende Unterstützung und Rahmenbedingungen bekommen. Inklusion beschränkt sich dabei nicht nur auf behinderte Menschen, sondern betrifft alle Menschen“, erklärte Susanne Göbel, Koordinatorin des Modellprojektes. Bundesweit setzen sich derzeit 100 Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen in ihrem Umfeld und Wirkungskreis dafür ein, dass mehr Inklusion gewagt und dies konkret umgesetzt wird.

 

Auch in Schleswig-Holstein setzen sich die InklusionsbotschafterInnen aktiv ein: Martina Scheel aus Oldenburg in Holstein insbesondere für die Barrierefreiheit, die in den Köpfen beginnt und andere  für  politische Teilhabe ("Inklusion Leben - dort wo wir wohnen").

 

Eine besondere Kooperation besteht hier mit dem ZSL Nord (Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland) in Kiel. Janine Kolbig ist zudem ein aktiver Teil der Veranstaltung „MIT.WIRKUNG“ zur politischen Teilhabe, zu der der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung am 30.11.2018 im Landeshaus in Kiel aufgerufen hat.

 


Kontakt

Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland e.V. 

Saarbrückenstraße 54 

D-24114 Kiel 

Tel.: 0431 - 22103281 

Mobil: 0176 - 24991394

Fax: 0431 - 12814107

info@zsl-nord.de

EUTB - Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung

Seit Januar 2018 gibt es bundesweit neue Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen und deren Angehörige und Freunde. Diese Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) werden durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert. Die EUTB unterstützt Menschen mit Behinderungen und von Behinderungen bedrohte Menschen dabei, das Recht auf eine selbstbestimmte Teilhabe in der Gesellschaft zu erlangen. 

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Wir sind Mitglied bei der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen e.V. (LAG)
und Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL)